Halloween mit Trump

Geschrieben von Katrin Jäger am in Medien und Moral

Die deutsche Journalistin Susanne Heger lebt jedes Jahr für mehrere Monate in Süd-West-Florida. Sie wollte sich jenseits jeder Meinungsmache selbst ein Bild von Donald Trump machen und postete folgenden, sehr persönlichen, aber zugleich auch sachlichen Bericht auf ihrer Facebookseite.

Sie hatte eine Wahlkampfveranstaltung besucht, bei der es um die Midterms, also die Senats- und Repräsentantenhauswahl sowie um etliche Punkte für die direkte Bürgerabstimmung ging. Goldeber findet, dass dieser Text ein gutes Beispiel für unaufgeregte Berichterstattung ist, die es dem Leser erlaubt, sich selbst eine Meinung zu bilden.

Wenn Bücher sprechen

Geschrieben von Goldeber am in Medien und Moral

In der „Lebenden Bibliothek“ der Caritas erzählen Menschen ihre Geschichten – und die können so spannend, geistreich und unterhaltsam sein wie ein gutes Buch. Von Markus Harmann

Nichts lässt zunächst darauf schließen, dass es in dieser Bibliothek gar keine echten Bücher gibt. Ein langer Tisch, Karteikarten für die Ausleihe, eine freundliche Helferin, die fragt: „Welches Buch möchten Sie denn gern lesen?“ Hinter ihr an der Wand hängen im DIN-A-3-Format die Ausleihbedingungen: Maximal ein Buch darf gelesen werden – und das auch nur für 30 Minuten. Bücher müssen „mental und körperlich unbeschädigt“ zurückgegeben werden.

Pegida und Co.: Ich will sie nicht mehr sehen!

Geschrieben von Goldeber am in Medien und Moral

Von Katrin Jäger

PegidaWenn ich morgens in der Zeitung die ersten Nazis sehe, wird mir schlecht. Wenn ich abends im Fernsehen ihre schrecklichen Sprüche höre, bekomme ich Angst. Ich will diese Typen nicht sehen, ich will sie nicht hören, ich will sie nicht in meinem Leben haben!

Deshalb schalte ich um
und schaue mir „Bauer sucht Frau“ oder eine preisgekrönte Serie an. Deshalb blättere ich in der Zeitung zur Service-Seite und lese beim Frisör lieber Bunte als Spiegel. Ja, ich schaue weg. Aber nicht, weil es mir egal ist. Ich schaue weg, weil ich sonst überschäumen würde vor Wut und versinken würde in Trauer über so viel menschenverachtendes Gerede und – schlimmer noch – Getue. Ich blättere die Zeitung weiter, weil ich diese Hetzer nicht an meinem Frühstückstisch haben will. Ich schalte um, weil ich nicht von ihren Drohungen träumen will.

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Zum letzten Mal

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