„Der Reiz Simbabwes liegt auch in der Tragik des Landes“

Geschrieben von Goldeber am in Orte und Originale

Gefälschte Wahlen, geplünderte Farmen, ein greiser Diktator und das Feindbild Europa. Kann man als Europäerin freiwillig in Simbabwe leben? Und ob, sagt Doro Grebe, seit sechs Jahren zuhause in Harare. Für die Reihe „Innenansichten. Besser als der Ruf?“ sprach Goldeber mit ihr über das Durchhaltevermögen der Simbabwer, volle Supermarkt-Regale und darüber, warum es sich trotz politischer Frustration im Privaten gut leben lässt. Von Markus Harmann

Die jungen Mexikaner wollen ihr Land verändern, die alten haben mit der Politik abgeschlossen

Geschrieben von Goldeber am in Orte und Originale

Die Verschleppung und Ermordung von 43 Studenten hat die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf Mexiko gelenkt: Das mittelamerikanische Land erlebt Gewalt und Korruption in offenbar immer größerem Ausmaß. Hinzu kommt, dass es als Transitland für Drogen in die USA zu einem Kampfgebiet der Kartelle geworden ist. Doch ist das das wahre Bild Mexikos? Für die Reihe „Innenansichten. Besser als der Ruf?“ sprach Goldeber mit Pablo Andreae. Der gebürtige Kölner lebt seit einem Jahr auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan und arbeitet u.a. als Reiseführer.   

„Wenn es ums Ganze geht, halten die Tunesier zusammen“

Geschrieben von Goldeber am in Orte und Originale

Der Anschlag im Bardo-Museum von Tunis mit 21 Toten an diesem Mittwoch gilt als Rückschlag für ein Land, das Hoffnungen weckte. In Tunesien begann 2011 die arabische Revolution, das Chaos blieb bislang aus. Welche Folgen könnte der Anschlag haben und wie hat sich Tunesien entwickelt? Für die Reihe „Innenansichten. Besser als der Ruf?“ sprach Goldeber mit dem Journalisten Gerald Drißner. Er lebt mit seiner Frau in Tunis. Von Markus Harmann

Goldeber: Wie ist die Situation in Tunis so kurz nach dem Anschlag?

Gerald Drißner: Das Land steht unter Schock und viele Menschen sind wohl jetzt noch eher bereit, Freiheit für die Sicherheit zu opfern. Die Polizei ist schon seit Wochen sichtbar zurück und kontrolliert auf den Straßen. Jetzt kommt vermutlich auch der unsichtbare Sicherheitsapparat zurück, die Informanten und Spitzel. Das hat der Innenminister schon vor dem Anschlag angekündigt. Auch neue Anti-Terrorgesetze könnten erlassen werden. Das macht Tunesiern, die religiöser sind, vielleicht Kopftuch oder Bart tragen und deshalb unter Generalverdacht stehen, verständlicherweise Angst.

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