„Man muss die Emotionen einfach versachlichen und sich fragen, ob die Grundwerte noch stimmen.“

Geschrieben von Goldeber am in Visionen und Vergangenheit

UnzertrennlichAls sich Marianne (60) und Hans (62, Namen geändert) kennenlernen, sind beide noch Teenager. Sie ist 13 Jahre alt, er 15. Die meisten Jugendlieben halten nur ein paar Wochen, vielleicht einige Monate. Doch Marianne und Hans sind seit 47 Jahren ein Paar. Sabrina Repac sprach mit beiden über Jugendliebe, wahre Liebe und den Moment, in dem es fast zur Trennung gekommen wäre.

Welche drei Eigenschaften schätzt Ihr am anderen am meisten?

(Stille und fragende Gesichter)

Marianne: Oh, das ist schwierig.
Hans: Also, Zuverlässigkeit, geistige Beweglichkeit und Toleranz.
Marianne: Ja, das ist bei mir genau das Gleiche. Also, Zuverlässigkeit. Hans, was hattest du außerdem noch gesagt?
Hans: Toleranz und Geist, beweglicher Geist.
Marianne: Ja, genau.

„Vögel starten und landen, deshalb brauchen sie einen Flughafen“

Geschrieben von Goldeber am in Visionen und Vergangenheit

Vogelflughafen auf dem Dach der Bundeskunsthalle (Foto: KAH)

Vogelflughafen auf dem Dach der Bundeskunsthalle (Foto: KAH)

Blinklampen, Lautsprecher, Antennen, ja sogar einen Windsack findet man auf dem Dach der Bonner Bundeskunsthalle. Denn es trägt einen ganzen Flughafen. Starten und landen dürfen allerdings nur Vögel. Den „International Ornithoport“ haben die Künstler Stephan Andreae und Res Ingold erfunden. Nach einer ersten Schau im vergangenen Jahr wurde der Vogelflughafen jetzt wiedereröffnet. Markus Harmann sprach mit Stephan Andreae.

Auch ohne Drachen lohnt der Felsen

Geschrieben von Goldeber am in Visionen und Vergangenheit

Was will man von einem Ort erwarten, der fast alle Superlative auf sich vereint? Der deutscheste aller Berge sei er; der meist bestiegene Europas außerdem; der mit der besten Aussicht sowieso. Vielleicht sollte man gerade jetzt sagen: Nein, danke! Denn auf einem so beschriebenen Gipfel kann es ja eigentlich nur ganz unromantisch-hektisch zugehen. Doch ein Besuch auf dem Drachenfels lohnt sich – gerade jetzt!

Die Bezeichnung meist bestiegener Berg Europas trügt aus zweierlei Gründen: Erstens wird der Drachenfels bei Königswinter am Rhein von einem Großteil seiner Besucher nicht bestiegen oder erwandert, sondern mit der Zahnradbahn erklommen. Zweitens ist die Bezeichnung Berg, nun ja, zumindest ein wenig beschönigend: Der Drachenfels ist gerade einmal 321 Meter hoch. Eine auffällige Erhebung also, wenn auch in großartiger Lage am Rhein. Und richtig ist: Zwar ist auf keinem anderen Hügel-Berg Europas an sonnigen Tagen statistisch so viel Betrieb wie auf dem Drachenfels im Siebengebirge. Doch man merkt es nicht.

Abenteuer und Athleten

Wo Dracula Treppen stieg und Harry Potter mit der Bahn fuhr

Yorkshire ist rau, geschichtsträchtig, Kulisse für Literaturklassiker und längst nicht so beliebt wie Südengland. Doch…

Medien und Moral

Wenn Bücher sprechen

In der „Lebenden Bibliothek“ der Caritas erzählen Menschen ihre Geschichten – und die können so…

Orte und Originale

Ruanda: Viel mehr als nur Völkermord

Ruanda – noch immer wird dieses kleine afrikanische Land hauptsächlich mit dem Völkermord identifiziert. Jacques…

Visionen und Vergangenheit

Zum letzten Mal

Sarah ist 38 und hat Krebs im Endstadium. Christina ist 51 und Pflegerin auf der…