„Lieber Brett als Bürgerkrieg“

Geschrieben von Goldeber am in Orte und Originale

Seit über 30 Jahren prägt Titus Dittmann die deutsche Skater-Szene. Inzwischen ist der „Lord of the Boards“ 65 und baut im Rahmen von Skate-Aid Skateboard-Parks in Afghanistan, Uganda oder Tansania. Im Interview mit Goldeber spricht er über die Wirkung des rollenden Brettes auf junge Menschen in Entwicklungsländern und sagt, warum er immer noch gern mit dem Sakteboard Brötchen holt. Von Torsten Dittmann*

Herr Dittmann, wie kam es zum Titel „Lord of the Boards“?

Ich bin mittlerweile 65 Jahre alt und schon damals war ich mit Ende 20 der Älteste. Von daher war es selbstverständlich, dass ich das Ganze koordiniere. Ich bin damals in die USA geflogen und habe gute Bretter gekauft. Die, die es hier gab, waren den enormen Belastungen, die ein Skateboard aushalten muss, nicht gewachsen. Als Sportlehrer habe ich dann die Skateboards an meine Schüler zum Selbstkostenpreis verkauft. Ich habe 25 Jahre lang die Weltmeisterschaft, das Münster Monster Mastership, organisiert.

„Man muss die Emotionen einfach versachlichen und sich fragen, ob die Grundwerte noch stimmen.“

Geschrieben von Goldeber am in Visionen und Vergangenheit

UnzertrennlichAls sich Marianne (60) und Hans (62, Namen geändert) kennenlernen, sind beide noch Teenager. Sie ist 13 Jahre alt, er 15. Die meisten Jugendlieben halten nur ein paar Wochen, vielleicht einige Monate. Doch Marianne und Hans sind seit 47 Jahren ein Paar. Sabrina Repac sprach mit beiden über Jugendliebe, wahre Liebe und den Moment, in dem es fast zur Trennung gekommen wäre.

Welche drei Eigenschaften schätzt Ihr am anderen am meisten?

(Stille und fragende Gesichter)

Marianne: Oh, das ist schwierig.
Hans: Also, Zuverlässigkeit, geistige Beweglichkeit und Toleranz.
Marianne: Ja, das ist bei mir genau das Gleiche. Also, Zuverlässigkeit. Hans, was hattest du außerdem noch gesagt?
Hans: Toleranz und Geist, beweglicher Geist.
Marianne: Ja, genau.

Ganz schön anstrengend

Geschrieben von Goldeber am in Abenteuer und Athleten

Alexaner Weuthens Zähne sind knallweiß, sein Bauch knallhart und sein Terminkalender knallvoll. Er ist der frisch gekürte Mister NRW. Das qualifiziert ihn immerhin  für die Mister Germany Wahl Ende des Jahres. Nicht unbedingt ein Ziel, das viele Männer verfolgen. Und vor allem kein Ziel, das leicht zu erreichen ist. Schön sein, ist nämlich vor allem ganz schön anstrengend. Von Katrin Jäger

Die rechte Hand ruht lässig auf der Brüstung, die Schärpe sitzt, das Lächeln sitzt, im Hintergrund dreht sich der Radar vom Flughafen; dann kommt der Wind. Das Wetter nimmt eben keine Rücksicht auf das kleine Fotoshooting mit dem schönsten Mann Nordrhein-Westfalens. Doch der bleibt gelassen. Ordnet vorsichtig Schärpe und Gesichtsausdruck – und schaut mit festem Blick erneut in die Kamera. Klick! Es hat geklappt.
So wie am vergangenen Samstag auch. Alexander Weuthen darf sich seit dem 4. Januar hoch offiziell als schönster Mann Nordrhein-Westfalens bezeichnen.

Abenteuer und Athleten

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Ruanda: Viel mehr als nur Völkermord

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Visionen und Vergangenheit

Zum letzten Mal

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