Beiträge mit Tag ‘Berlin’

In den Katakomben von Tempelhof

Geschrieben von Goldeber am in Orte und Originale

Unterhalb des einstigen Berliner Zentralflughafens Tempelhof verläuft ein Labyrinth aus Tunneln und Bunkern, endlosen Gängen und Rohrleitungen. Schauriger Höhepunkt einer geführten Tour ist ein Besuch in dem 1945 ausgebrannten Film- und Archivbunker, der Historikern bis heute Rätsel aufgibt. Text: Ron Rüthers, Fotos: Thilo Folesky

Eine unscheinbare Eisentür, rost-rot und erst wenige Jahre alt, führt in die Hölle von Tempelhof. Klaus Eisermann hat sie schon dutzende Male aufgeschlossen, und immer wieder befällt ihn ein „leichtes Gruseln“, wie er sagt. Hölle – so nennen er und seine Mitarbeiter des ehemaligen Berliner Zentralflughafens Tempelhof den Bunker, dessen Bedeutung bis heute niemand genau kennt.

Alles im Fluss

Geschrieben von Goldeber am in Visionen und Vergangenheit

Schwimmen kann man in Berlin an vielen Orten – nur nicht in der Spree. Das möchte die Initiative Flussbad Berlin jetzt ändern. 2020 könnte das Wasser der Spree in Berlin-Mitte soweit geklärt sein, dass die Berliner mit Blick auf Museumsinsel und Schloss planschen können. Ein einzigartiges Projekt. Von Markus Harmann

So also sehen Star-Architekten aus. Fahrrad, unrasiert, lässiges Hemd. Jan und Tim Edler vom Kreuzberger Büro „realities:united“ (gegründet 2000) entwarfen kühne Fassaden und spektakuläre Lichtinstallationen in Graz, Toronto und Cordoba. Jetzt stehen sie auf der Schlossbrücke in Berlin-Mitte. Unter ihnen der Kupfergraben, ein Teil der Spree.

Rummel im Dschungel

Geschrieben von Goldeber am in Orte und Originale

Die Dinosaurier haben schon bessere Zeiten erlebt. Der Brontosaurus liegt auf der Seite, dem T-Rex fehlt ein Stück seines Schwanzes. Trotzdem oder gerade deswegen sind die imposanten, beinahe maßstabsgetreuen Urviecher aus Fiberglas die wohl beliebteste Fotokulisse im Berliner Spreepark. Playboy-Modelle räkelten sich auf ihnen, Karl-Theodor zu Guttenberg posierte, als er noch Verteidigungsminister war, im Vordergrund. Fotos von Thilo Folesky

Dabei schien die Zeit der Dinos längst abgelaufen. Im November 2001 schloss der Vergnügungspark im Berliner Bezirk Treptow, in dem die Saurier stehen, seine Tore – von heute auf morgen. Der Spreepark war insolvent. Fahrgeschäfte, Parkeisenbahn, Imbissbuden und Saurier gammeln seitdem vor sich hin. Würde nicht überall die Farbe abblättern und wären Kinderkarussell und Wildwasserbahn nicht mit Moos bewachsen – man könnte denken, die Fahrgäste seien gerade erst ausgestiegen.

Abenteuer und Athleten

Wo Dracula Treppen stieg und Harry Potter mit der Bahn fuhr

Yorkshire ist rau, geschichtsträchtig, Kulisse für Literaturklassiker und längst nicht so beliebt wie Südengland. Doch…

Medien und Moral

Wenn Bücher sprechen

In der „Lebenden Bibliothek“ der Caritas erzählen Menschen ihre Geschichten – und die können so…

Orte und Originale

„Aleppo schön, Aleppo bumm“

Fast ein halbes Jahr lebte die syrisch-kurdische Familie aus der Nähe von Aleppo in einer…

Visionen und Vergangenheit

Zum letzten Mal

Sarah ist 38 und hat Krebs im Endstadium. Christina ist 51 und Pflegerin auf der…